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Hydrogen-Analyser
  -  System zur schnellen und exakten Bestimmung und Analyse des aktuellen Wasserstoffgehaltes in Al-Legierungen
Die angewandte Messtechnik basiert auf dem Prinzip der "ersten Gasblase" nach Y. Dardel ( 1948 ).

Die Schmelzeprobe wird dazu in einen entsprechend temperierten, evakuierbaren Tiegel gefüllt. Sobald der Umgebungsdruck kleiner oder gleich dem Partialdruck des in der Schmelze gelösten Gases ist, tritt das gelöste Gas aus der Schmelze aus. Dies wird durch das Austreten von Blasen an der Metalloberfläche sichtbar.

Da Wasserstoff das einzige gelöste Gas in Aluminium ist, wird auf diese Weise der Wasserstoffpartialdruck ermittelt. Eine "echte" Blase ist eine solche, auf die weitere Blasen in kurzer Reihenfolge austreten.

Aus dem so ermittelten Wasserstoffpartialdruck, der simultanen Schmelzetemperatur, dem Zeitverlauf der Erstarrung und den Konstanten wird der Wasserstoffanteil berechnet. Die Wasserstoffkonzentration in der Schmelze läßt sich mit Hilfe des Sieverts´schen Gesetzes berechnen.


Die Berechnung sieht wie folgt aus:

log CH = 0,5 * log pH - A / T + B

mit
CH Konzentration des im Aluminium gelösten Wasserstoffs in cm³/100g
pH Partialdruck des Wasserstoffs in mbar
T Temperatur der Schmelze in K
A,B Konstanten für die Berücksichtigung der zu prüfenden Legierung


Die Konstanten berücksichtigen u.a. Löslichkeit der Elemente wie Silizium, Magnesium, Kupfer und Mangan. Eine entsprechende Bewertung weiterer Legierungselemente ist aufgrund mangelnder Forschungsergebnisse kaum oder nur sehr ungenau möglich.

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